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News

 

7. April 2021: Neuer CO2-Höchstwert über Hawaii gemessen

Die CO
2-Konzentration in der Atmosphäre hat einen neuen Höchststand erreicht. Das zeigen Messdaten aus Hawaii. Die Messstation dort befindet sich - abseits von Verkehr und Industrie - auf mehr als 3.300 Meter Seehöhe auf dem Vulkan Mauna Loa. Seit 1958 wird dort der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre gemessen.

 

Quelle: Radio Ö1, "Wissen aktuell", vom 7. 4. 21, 13:55 Uhr, zum Thema "Klima"

 

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12. März 2021: Plötzlich ist die Atomkraft wieder begehrter denn je

 

Gestern vor zehn Jahren ereignete sich östlich von Japan ein Seebeben, und der dadurch ausgelöste Tsunami verursachte einen Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima. Noch immer kämpft man hier gegen die verheerenden Folgen des Reaktorunfalls. Es wird unermüdlich aufgeräumt, abgetragen und dekontaminiert. Dennoch wird es für weitere Jahrzehnte „Zonen“ geben, „in die man schwer zurückkehren kann“. Und niemand weiß, wohin mit den Tonnen an abgetragener verstrahlter Erde.

 

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11. März 2021: Vor 10 Jahren passierte die Katastrophe von Fukushima

 

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte damals zur Folge, dass sich die Physikprofessorin Angela Merkel zum deutschen Atomausstieg bis Ende 2022 entschloss. „Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagte die Kanzlerin. Aber trotz aller Sympathie für diese Entscheidung in der Bevölkerung war diese auch umstritten.

 

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6. März 2021: Die Gletscher schmelzen durch den Klimawandel immer schneller

 

Ein Gebirgsgletscher ist eine Eismasse, die langsam talwärts rutscht. Oberhalb der Schneegrenze liegt jenes Gebiet, wo mehr Niederschlag in fester Form fällt als abschmilzt (Nährgebiet). Unterhalb der Schneegrenze schrumpft hingegen die Eismasse (Zehrgebiet).

 

Tatsache ist leider, dass weltweit die Gletscher an Masse verlieren. So auch in den Alpen. Das hat zur Folge, dass auch die ganzjährigen Schneeflächen auf den Gletschern schwinden. Und das Schwinden dieser Schneeflächen beschleunigt  wiederum die Gletscherschmelze. Es handelt sich um einen sich selbst verstärkenden Prozess.

 

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26. Februar 2021: Staatengemeinschaft deutlich  hinter Klimazielen zurück

 

Wann kommen die Staaten bei der Bekämpfung des globalen Klimawandels endlich in die Gänge? Noch immer nicht! Denn in einem neuen UNO-Klimabericht wird wieder einmal Alarmstufe Rot ausgerufen. Vom Pariser Ziel, unter zwei Grad Erderwärmung zu bleiben, ist man immer noch weit entfernt.

 

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25. Februar 2021: Die türkis-grüne Regierung muss mehr für den Klimaschutz tun

 

Es wird immer heißer. Schon liegen die Temperaturen 1,1 bis 1,2 Grad über der vorindustriellen Zeit. Deshalb hagelt es Kritik von Umweltschützern und Opposition. Vier von fünf Österreichern fordern Taten für den Klimaschutz.

 

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6. Februar 2021: Nur „grüner“ Wasserstoff verbrennt emissionsfrei

 

Wasserstoffstrategien gelten als der Schlüssel, um beim Kampf gegen die Klimaer-

wärmung Fortschritte machen zu können und eine karbonfreie Zukunft erreichen zu können. Ohne Wasserstoff erscheint den Wirtschaftsministern, Vorstands- und Regierungschefs sowie Funktionären ein Green Deal nicht vorstellbar.

 

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30. Jänner 2021: Österreich ist beim Klimaschutz säumig

 

Unbeirrt bringen es Österreichs Regierungen in verschiedenen Koalitionen nicht zustande, den Ausstoß von Klimagasen zu senken. Als eines der ganz wenigen Länder in der EU liegt Österreich immer noch über dem Niveau des Referenzjahres 1990  – obwohl Österreich mit Wasserkraft verwöhnt ist.

 

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24. Jänner 2021: "Ich fahre ja eh elektrisch"

 

Ich, Heinz Höbarth, war mit meinem Mittelklasse-Auto (leider noch ein Benziner) in Zentrumsnähe einer Kleinstadt auf der Suche nach einem Parkplatz. Endlich fand ich einen und parkte neben einem großen Auto, das bei einem Haus stand. Noch im Auto sitzend, ärgerte ich mich über diesen Auto-Riesen. „Muss das sein, dass jemand so einen Riesen-PKW fährt?“, dachte ich und kam ins Sinnieren: „Wohin soll das führen, wenn immer mehr Autofahrer große Autos bevorzugen?“ Ich stieg aus und schloss die Autotür.

 

Da traute ich meinen Augen nicht. Denn von diesem Auto-Riesen, der beim Haus stand, führte ein Kabel zum Haus, offensichtlich zum Laden der Batterie. Neben meinem Auto stand also ein Elektro-Auto, noch dazu ein SUV.

 

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16. Jänner 2021: Warum gibt es noch keine CO2-Abgabe?

 

Warum kommt von Sebastian Kurz bis zum kleinsten Wirtschaftsfunktionär der ÖVP kein ernst zu nehmender Beitrag zur Besteuerung von CO2? Warum schweigt die einst progressive SPÖ zu diesem Thema?

 

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2. Jänner 2021: „Ohne Aufforstung geht nichts“

 

„Wir müssen den Boden zum Leben erwecken“, sagt Bernhard Wagenknecht, denn dort sei der Schlüssel zu nachhaltiger Landwirtschaft als Beitrag zur Klimawende vergraben. Davon ist der seit vielen Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit engagierte Lehrer fest überzeugt. Der gebürtige Pinzgauer, der an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbrunn in Wien Projektmanagement, BWL und Marketing unterrichtet, hat sich der Wiederaufforstung in Kenia verschrieben.

  

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28. Dezember 2020: Frankreich und Tschechien wollen, dass es auch für Atomstrom EU-Fördergelder gibt

 

Die EU hält soviel Geld bereit wie noch nie, um die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen: 1800 Milliarden Euro werden in den nächsten Jahren in der EU über das EU-Budget und über den Corona-Hilfsfonds zu verteilen sein. Ein Drittel muss in klimafreundliche Projekte fließen. Doch welche Projekte genau förderwürdig sind, das wird im nächsten Jahr entschieden. Frankreich und Tschechien wollen Fördergeld, um neue „abgasfreie“ Atomkraftwerke zu bauen. Diesen Strom wollen sie nutzen, um etwa Wasserstoff herzustellen, der als alternativer Treibstoff für Autos oder Flugzeuge gilt. Aber was gilt wirklich als klimafreundlich und wird deshalb gefördert? Gehört Atomstrom wirklich dazu? Der EU-Green-Deal hat ein Gezerre um Atomstrom ausgelöst.

 

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22. Dezember 2020: Keine Autobahn im Waldviertel

 

Das seit mehreren Jahren geplante Projekt einer Waldviertelautobahn wird nicht in die Umsetzungsphase gehen. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Landeshauptfrau Mikl-Leitner (ÖVP) kündigten heute an, bis 2035 insgesamt 1,35 Milliarden Euro in den Ausbau der Bahn-Infrastruktur im Wein- und Waldviertel zu investieren und nicht in den Autobahnbau. Seitens des Landes werden zudem 44 Millionen Euro für die Erweiterung des Landesstraßennetzes ausgegeben.

 

Siehe auch "News" vom 12. Dezember 2019

 

Siehe auch "Waldviertel will Autobahn" 29. Mai 2018